Seit Jahren gibt es immer wieder Berichte darüber, dass Vertreter der Kirche ihre Position missbrauchen. Offensichtlich sind hier Kräfte am Werk, die im Verborgenen wirken möchten. Diese Kräfte stehen Gott entgegen, der seine Kinder das „Licht der Welt“ nennt.

So schmerzhaft die immer neuen Erkenntnisse sind: Wir müssen uns ihnen stellen, um das Dunkel mit dem Licht unseres Glaubens zu vertreiben. Auch wenn wir es am liebsten nicht wahrhaben wollen: Dieser Missbrauch ist real – innerhalb und außerhalb der Kirche.

Jesus Christus, du bist in die Welt gekommen, um uns eine Ahnung davon zu geben, wie unbegreiflich groß Gottes Liebe ist. Du bist gekommen, um heil zu machen, was verwundet ist – auch auf die Gefahr hin, dass du selbst verwundet wirst.

Ich wünschte, die Welt wäre frei von Leid. Doch offensichtlich ist die Welt – einschließlich der Kirche – anders als ich sie mir wünsche. Insofern ist es sicher besser, dass öffentlich wird, was bisher vertuscht wurde. Herr, gib mir die Kraft, der Realität ins Auge zu sehen, ohne an ihr zugrunde zu gehen. Amen.